Kurz beantwortet
Was eine Website für ein KMU kostet, hängt vor allem von fünf Faktoren ab: Seitenzahl, Texterstellung, Funktionen wie Buchung oder Shop, Schnittstellen zu deiner Software und laufende Kosten für Hosting und Wartung. Bei Kalena Designs in Graz beginnt ein One-Pager bei 1.900 €, eine mehrseitige Business-Website bei 3.900 € und ein individuelles Projekt bei 7.900 €, jeweils als Fixpreis. Transparent ist ein Angebot, wenn jeder Faktor einzeln sichtbar ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Seitenzahl, Texte, Funktionen und Schnittstellen bestimmen den Preis stärker als das Design.
- Laufende Kosten (Domain, Hosting, Wartung, Drittanbieter) gehören in jede Budgetplanung, am besten für drei Jahre.
- Ein transparentes Angebot listet Umfang und Preis je Position und sagt, was nicht enthalten ist.
- Fixpreis schlägt Stundensatz, wenn der Umfang vorher klar beschrieben ist.
- Eigenleistung (Texte, Fotos) senkt den Preis nur, wenn sie rechtzeitig und in brauchbarer Qualität kommt.
Welche Faktoren bestimmen den Preis einer Website?
Den Preis bestimmt der Aufwand, und der steckt selten im Design allein. Die folgenden sechs Faktoren machen den Großteil aus:
Faktor | Was ihn teurer macht | Was ihn günstiger macht |
|---|---|---|
Seitenzahl | viele eigenständige Leistungsseiten | wenige Seiten mit klarer Struktur |
Texte | Agentur schreibt alles neu | du lieferst fertige Texte |
Fotos | Shooting, Bildbearbeitung | vorhandene, gute Fotos |
Funktionen | Buchung, Shop, Konfigurator, Login | Kontaktformular, Karte |
Schnittstellen | CRM, Warenwirtschaft, Branchensoftware | keine Anbindung |
Sprachen | jede weitere Sprache | nur Deutsch |
Warum die Seitenzahl so wichtig ist: Jede Leistung, für die du bei Google gefunden werden willst, braucht eine eigene Seite mit eigenem Text. Eine Tischlerei in Gleisdorf, die Küchen, Stiegen und Fenster anbietet, braucht drei Leistungsseiten, nicht eine Sammelseite. Das ist mehr Arbeit, bringt aber mehr passende Anfragen.
Funktionen sind der zweite große Hebel. Ein Kontaktformular ist Standard. Eine Online-Buchung mit Kalender, Erinnerungen und Stornoregeln ist ein eigenes kleines Projekt. Bei NK Fitness mit zwei Standorten war die Online-Buchung der Kern der Website, nicht ein Zusatz.
Was kostet eine Website mit zehn Seiten?
Eine Website mit zehn Seiten entspricht bei uns meist dem Business-Paket ab 3.900 €. Zehn Seiten sind für viele Betriebe realistisch: Startseite, fünf bis sechs Leistungsseiten, Über uns, Referenzen und Kontakt. Wie viel darüber liegt, hängt vor allem davon ab, ob wir die Texte schreiben und ob Funktionen wie Online-Buchung dazukommen.
Zur Einordnung unsere drei Einstiegsstufen:
Paket | Ab | Typisch für |
|---|---|---|
One-Pager | 1.900 € | Einzelunternehmer, eine Kernleistung, Start |
Business-Website | 3.900 € | Betriebe mit mehreren Leistungen |
Individuell | 7.900 € | Buchung, Konfigurator, Schnittstellen, mehrere Standorte |
Den ersten Richtwert für dein Projekt gibt dir der Website-Kostenrechner in einer Minute. Wie wir daraus einen verbindlichen Fixpreis machen, erklärt der Artikel Individuelle Webdesign-Angebote: Wie dein Fixpreis entsteht.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Zu den Einmalkosten kommen jedes Jahr laufende Kosten. Wer sie vergisst, plant zu knapp.
- Domain: ein kleiner Jahresbetrag. Wichtig ist, dass die Domain auf dich registriert ist, denn der Domain-Inhaber hat laut nic.at alle Rechte und Pflichten an der Domain.
- Hosting: vom einfachen Paket bis zur Plattformgebühr eines Baukastens oder Shopsystems.
- Wartung: Updates, Sicherheit, Sicherungen, kleine Änderungen.
- Drittanbieter: Buchungssystem, Newsletter, Zahlungsdienst, Kartendienst.
- Inhalte: neue Fotos, neue Leistungen, Artikel. Das ist kein Muss, aber eine Website, die nie wächst, wird selten besser gefunden.
Wer keine Einmalkosten will, kann eine Website auch mieten: ab 149 € im Monat, Hosting und Wartung inklusive. Ob sich Mieten oder Kaufen für dich rechnet, zeigt der Vergleich Website mieten oder kaufen? Die Rechnung über drei Jahre.
So planst du dein Budget in fünf Schritten
- Ziel festlegen: Anfragen, Buchungen oder Verkäufe? Das Ziel bestimmt die Funktionen, nicht umgekehrt.
- Seiten auflisten: Welche Leistungen brauchen eine eigene Seite? Welche Orte oder Zielgruppen sprichst du an?
- Eigenleistung ehrlich klären: Wer liefert Texte, Fotos und Logos, und bis wann? Texte, die drei Wochen zu spät kommen, kosten mehr Zeit als Geld.
- Laufende Kosten für drei Jahre rechnen: Einmalpreis plus 36 Monate Hosting, Wartung und Drittanbieter.
- Puffer einbauen: für zusätzliche Seiten, ein Fotoshooting oder eine zweite Sprache, die sich im Projekt als sinnvoll herausstellt.
Fixpreis oder Stundensatz: Was ist besser?
Für eine neue Website ist ein Fixpreis meist besser, weil du vorher weißt, was du zahlst, und das Risiko für Mehraufwand bei der Agentur liegt. Voraussetzung ist ein klar beschriebener Umfang. Ein Stundensatz passt für kleine, schwer planbare Arbeiten nach dem Launch.
Fixpreis | Stundensatz | |
|---|---|---|
Planbarkeit | hoch, Summe steht vorher fest | gering, Summe steht erst am Ende fest |
Voraussetzung | klarer Umfang, schriftlich | keine |
Risiko für Mehraufwand | liegt bei der Agentur | liegt bei dir |
Passt für | neue Website, Relaunch | kleine Änderungen, Fehlersuche |
Worauf achten | was ist nicht enthalten? | Obergrenze vereinbaren |
Wichtig beim Fixpreis: Änderungswünsche außerhalb des Umfangs kosten auch dort extra. Ein gutes Angebot sagt, wie solche Wünsche berechnet werden.
Selbst bauen, Freelancer oder Agentur: Was kostet was?
Der Preis unterscheidet sich je nach Weg, aber auch das, was du dafür bekommst. Als Marktüberblick, ohne feste Zahlen:
- Selbst mit Baukasten: geringe Einmalkosten, dafür viel eigene Zeit. Texte, Fotos, Struktur und Google-Grundlagen liegen bei dir.
- Freelancer: oft günstiger als eine Agentur, gut für klar umrissene Projekte. Achte darauf, wer einspringt, wenn die Person ausfällt.
- Agentur: höherer Preis, dafür Design, Technik, Texte und SEO aus einer Hand und eine Vertretung im Team.
Welcher Weg zu dir passt, hängt weniger vom Budget ab als davon, wie viel Zeit du selbst hast und wie wichtig die Website für neue Aufträge ist.
Woran erkennst du ein transparentes Angebot?
Ein transparentes Angebot beantwortet vor der Unterschrift jede Frage, die sonst erst in der Rechnung auftaucht. Prüfe diese Punkte:
- Jede Seite und jede Funktion ist einzeln aufgeführt.
- Korrekturschleifen, Einschulung und Übergabe sind geregelt.
- Laufende Kosten stehen getrennt vom Einmalpreis.
- Es ist klar, wem Domain, Inhalte und Zugänge gehören.
- Grundlagen für Google (Seitentitel, Ladezeit, saubere Struktur) sind enthalten, nicht ein späterer Zusatz.
- Pflichtangaben wie das Impressum nach dem E-Commerce-Gesetz sind eingeplant. Die Inhalte dafür lieferst du oder deine Beratung.
- Es steht dabei, was nicht enthalten ist.
Typische Kostenfallen
- Der Billig-Einstieg mit teuren Extras: Ein niedriger Grundpreis, aber jede zusätzliche Seite, jede Änderung und jede Einschulung kostet extra.
- Stundensatz ohne Obergrenze: Ohne festen Umfang weißt du erst am Ende, was du zahlst.
- Gebundene Domain: Die Domain läuft auf die Agentur, und der Wechsel wird teuer oder mühsam.
- Plugins mit Jahreslizenz: Bei manchen Systemen kommen Lizenzen dazu, die im Angebot nicht stehen.
- Fehlende Texte: Das Budget reicht für das Design, aber niemand hat die Inhalte eingeplant.
Wie teuer eine scheinbar günstige Website auf Dauer werden kann, zeigt der Artikel Die 50.000-Euro-Lüge am Beispiel von Kanzleien.
Praxis: Budgetplanung für einen Betrieb in Graz
Nehmen wir einen Installateur aus Graz-Liebenau mit drei Leistungen (Bad, Heizung, Notdienst), Einsatzgebiet Graz und Graz-Umgebung. Sinnvoll sind eine Startseite, drei Leistungsseiten, eine Seite zum Einsatzgebiet, Über uns, Referenzen mit echten Baustellenfotos und Kontakt. Das sind acht Seiten, also das Business-Paket. Liefert er gute Fotos und stichwortartige Infos zu jeder Leistung, schreiben wir die Texte. Online-Buchung braucht er nicht, aber ein Anfrageformular, das Art des Problems, Ort und Rückrufzeit abfragt.
Laufend kommen Domain, Hosting und Wartung dazu. Die Rechnung über drei Jahre macht sichtbar, ob Kaufen oder Mieten besser passt. Einen Überblick über Marktpreise in Graz gibt auch der Artikel Webdesign Kosten Graz 2026.
Alle unsere Preise stehen auf einer Seite: Webdesign Preise Graz. Wenn du deinen Umfang lieber im Gespräch klärst, buch dir ein kostenloses Erstgespräch.
Quellen und weiterführende Informationen
Häufige Fragen
Was kostet eine Website für ein KMU?
Bei Kalena Designs ab 1.900 € für einen One-Pager, ab 3.900 € für eine mehrseitige Business-Website und ab 7.900 € für individuelle Projekte, jeweils als Fixpreis.
Was kostet eine Website mit zehn Seiten?
Das entspricht bei uns meist dem Business-Paket ab 3.900 €. Texterstellung und Funktionen wie Online-Buchung bestimmen, wie viel darüber liegt.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Domain, Hosting, Wartung und je nach Funktion Gebühren von Drittanbietern wie Buchungs- oder Zahlungsdiensten. Plane sie für mindestens drei Jahre ein.
Ist ein Fixpreis besser als ein Stundensatz?
Wenn der Umfang klar beschrieben ist, ja: Du weißt vorher, was du zahlst. Ein Stundensatz passt eher für kleine, schwer planbare Änderungen.
Kann ich Kosten sparen, wenn ich Texte selbst schreibe?
Ja, wenn die Texte rechtzeitig und vollständig kommen. Verspätete oder lückenhafte Texte verzögern das Projekt oft mehr, als sie sparen.
Geschrieben von

Adam Khalil, BSc
Gründer und Lead Developer, Kalena Designs, Graz
Adam Khalil hat Kalena Designs 2019 in Graz gegründet und baut seitdem Websites, Online-Shops und Automatisierungen für kleine Betriebe in der Steiermark. Er schreibt darüber, was eine Website an Anfragen bringt, wie lokale Sichtbarkeit bei Google und in KI-Suchen entsteht und wo KI im Betriebsalltag wirklich Zeit spart. Das Wix-Partnerkonto, über das er Wix-Studio-Projekte umsetzt, ist von Wix Studio als Expert Developer zertifiziert.
Das Team hinter Kalena DesignsPassende Leistung
Webdesign Preise in Graz
Alle Preise auf einer Seite, als Fixpreis, ohne Kleingedrucktes. Websites ab 1.900 €, Shops ab 4.900 €, Apps ab 12.000 €, Website mieten ab 149 € im Monat, SEO ab 1.200 €.
Umfang, Ablauf und Preise


