Kurz beantwortet
Eine Kanzlei-Website in Graz zeigt auf den ersten Blick deine Rechtsgebiete, die Menschen dahinter und einen klaren ersten Schritt wie Telefonnummer und Kontaktformular. Jedes Hauptrechtsgebiet bekommt eine eigene Unterseite. Werbung ist dir erlaubt, wenn sie wahr und sachlich ist. Impressum und Offenlegung sind Pflicht, inklusive Kammer, Berufsbezeichnung und Hinweis auf die berufsrechtlichen Vorschriften.
Wer einen Anwalt braucht, sucht meist unter Druck: nach einer Kündigung, in einer Trennung oder bei einem Erbstreit. Die Website deiner Kanzlei ist dann oft der erste Kontakt, noch vor dem ersten Telefonat. Dieser Leitfaden zeigt, was eine Kanzlei-Website in Graz braucht, was das Standesrecht bei Werbung erlaubt und welche Fehler Mandanten kosten. Was wir dafür konkret bauen, steht auf unserer Seite Website für Rechtsanwälte in Graz.
Das Wichtigste in Kürze
- Werbung ist Anwälten in Österreich erlaubt, wenn sie wahr und sachlich ist; marktschreierische Selbstanpreisung und Vergleiche mit namentlich genannten Kanzleien sind unzulässig (§ 47 RL-BA 2015).
- Mandanten suchen auf den ersten Blick: Rechtsgebiete, die Menschen dahinter und einen klaren ersten Schritt.
- Jedes Hauptrechtsgebiet braucht eine eigene Unterseite, das hilft bei Google und bei der Orientierung.
- Impressum und Offenlegung sind Pflicht, bei Anwälten inklusive Kammer, Berufsbezeichnung und berufsrechtlicher Vorschriften.
- Kanzlei-Websites kosten bei uns ab 1.900 € (One-Pager), ab 3.900 € (mehrseitig) und ab 7.900 € (individuell).
Warum Rechtsanwälte in Graz eine andere Website brauchen

Eine Kanzlei-Website unterliegt in Österreich besonderen Regeln. Neben der Rechtsanwaltsordnung (RAO) gelten die Richtlinien für die Ausübung des Rechtsanwaltsberufes (RL-BA 2015) des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages. Nach deren § 47 ist Werbung zulässig, sofern sie wahr, sachlich und mit Ehre und Ansehen des Standes vereinbar ist. Ausdrücklich unzulässig sind unter anderem marktschreierische Selbstanpreisung, Werbung im Vergleich mit einer individualisierten anderen Kanzlei und die Nennung von Klienten ohne deren Einwilligung.
Wichtig: Das ist eine allgemeine Übersicht, keine Rechtsberatung. Im Zweifel gibt die Steiermärkische Rechtsanwaltskammer Auskunft, und die finale Formulierung verantwortest du als Kanzlei.
Wer diese Grenzen kennt, hat genug Spielraum für eine starke, überzeugende Online-Präsenz. Viele Kanzlei-Websites in Graz scheitern nicht an rechtlichen Grenzen, sondern an unklarer Struktur und fehlendem SEO.
Was suchen potenzielle Mandanten auf deiner Website?
Wer in Graz einen Rechtsanwalt sucht, befindet sich meist in einer schwierigen Situation: Scheidung, Kündigung, Erbstreit. Diese Menschen suchen nicht die kreativste Website – sie suchen Kompetenz, Vertrauen und einen klaren nächsten Schritt.
Sofortige Fachgebiets-Übersicht – Auf den ersten Blick muss klar sein, welche Rechtsgebiete die Kanzlei abdeckt.
Persönlichkeit der Anwältinnen und Anwälte – Ein professionelles Foto und drei, vier Sätze zur Person schaffen oft mehr Vertrauen als drei Seiten Kanzleigeschichte.
Klarer erster Schritt – Telefonnummer und Kontaktformular direkt auf der Startseite. Wer nach dem Kontakt suchen muss, sucht beim nächsten Treffer.
Transparenz zur Erstberatung – Ein Hinweis, ob es eine kostenlose Erstberatung gibt, nimmt Hemmschwellen weg.
Die 6 wichtigsten Elemente einer Kanzlei-Website in Graz
1. Professionelle Team-Fotos
Das erste, was ein potenzieller Mandant sucht, ist das Gesicht hinter der Kanzlei. Ein veraltetes oder verpixeltes Foto wirkt wie ein schlechtes erstes Treffen. Ein professionelles Fotoshooting lohnt sich, weil die Fotos auf der Website, im Google-Profil und in Verzeichnissen wiederverwendet werden.
2. Fachgebiete als eigene Unterseiten
Jedes Hauptrechtsgebiet verdient eine eigene Unterseite – Familienrecht, Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Erbrecht. Das verbessert SEO und Übersichtlichkeit gleichzeitig. Wer für alles zuständig ist, rankt für nichts gut.
3. DSGVO-Konformität – bei Kanzleien besonders kritisch

Anwälte verarbeiten hochsensible Daten, und schon eine Kontaktanfrage über die Website kann solche Daten enthalten. SSL-Verschlüsselung, eine Datenschutzerklärung, die die tatsächlich eingesetzten Dienste beschreibt, ein Cookie-Banner mit gleichwertigem Ablehnen und Zustimmen sowie Formulare, die nur das Nötigste abfragen, sind Pflicht. Bei jeder Kanzlei-Website, die wir bauen, ist das Standard.
4. Lokale SEO für „Rechtsanwalt Graz" und Fachgebiete
Wenn jemand in Graz „Scheidungsanwalt“ oder „Anwalt Arbeitsrecht Graz“ googelt, entscheidet lokale SEO, ob deine Kanzlei erscheint. Graz, Stadtteile und Rechtsgebiete müssen natürlich auf der Website vorkommen, dazu ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Wie lokale SEO für Grazer Unternehmen funktioniert, erkläre ich im Lokale-SEO-Guide für Graz, die Einrichtung des Profils im Maps-Guide zum Google-Unternehmensprofil.
5. Mobile-Optimierung – Mandanten suchen unterwegs
Wer akut einen Anwalt braucht, sucht oft unterwegs am Handy. Google bewertet Websites nach ihrer mobilen Version. Wer auf dem Handy nicht sofort die Telefonnummer findet oder zu lange warten muss, ruft bei der nächsten Kanzlei an.
6. Vertrauenssignale gezielt einsetzen
Kammermitgliedschaft, Zusatzqualifikationen, Lehrtätigkeit und Fachpublikationen sind Vertrauenssignale, die Anwälte oft unterschätzen. Solche Angaben darfst du nennen, solange sie wahr und sachlich sind. Klienten nennst du nur mit deren Einwilligung, und Vergleiche mit anderen Kanzleien lässt du weg.
Welche Pflichtangaben braucht eine Kanzlei-Website?
Jede Website eines Unternehmens braucht ein Impressum nach § 5 E-Commerce-Gesetz und eine Offenlegung nach § 25 Mediengesetz. Für Kanzleien gehören laut § 5 ECG unter anderem dazu:
- Name der Kanzlei bzw. der Rechtsanwältin oder des Rechtsanwalts und die Anschrift
- Kontaktdaten, über die man dich rasch erreicht, inklusive E-Mail-Adresse
- Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht, falls vorhanden
- Die Kammer, der du angehörst, deine Berufsbezeichnung und den Staat, in dem sie verliehen wurde
- Ein Hinweis auf die anwendbaren berufsrechtlichen Vorschriften (etwa RAO und RL-BA) und wo sie zugänglich sind
- Die UID-Nummer, falls vorhanden
Die Offenlegung nach dem Mediengesetz nennt Medieninhaber, Unternehmensgegenstand und Sitz. Auch hier gilt: Die Liste ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.
Checkliste: Ist deine Kanzlei-Website bereit für den Livegang?
- Rechtsgebiete sind auf der Startseite sofort erkennbar, jedes Hauptgebiet hat eine eigene Unterseite.
- Jede Anwältin und jeder Anwalt hat ein aktuelles Foto und eine kurze Vorstellung.
- Telefonnummer, E-Mail und Adresse sind auf jeder Seite sichtbar, die Telefonnummer ist am Handy antippbar.
- Der Ablauf der Erstberatung ist erklärt: Kosten, Dauer, was Mandanten mitbringen sollen.
- Impressum, Offenlegung und Datenschutzerklärung sind vollständig und von jeder Seite erreichbar.
- Das Kontaktformular fragt nur ab, was du für die erste Rückmeldung brauchst, und weist darauf hin, keine vertraulichen Details mitzuschicken.
- Alle Aussagen sind wahr und sachlich, Klienten werden nur mit Einwilligung genannt.
- Sprachen, in denen du berätst, stehen gut sichtbar.
Was kostet eine Kanzlei-Website in Graz?
Paket | Preis | Umfang |
|---|---|---|
One-Pager | ab 1.900 € | Einzelkanzlei mit wenigen Rechtsgebieten |
Business-Website | ab 3.900 € | mehrere Seiten, eigene Seite je Rechtsgebiet, lokale SEO |
Individuelles Projekt | ab 7.900 € | eigene Funktionen, etwa Terminbuchung oder mehrsprachige Inhalte |
Alle Pakete stehen auf der Seite Webdesign-Preise in Graz. Warum die günstigste Website für eine Kanzlei am Ende oft die teuerste ist, rechnet der Artikel Was Grazer Kanzleien eine „günstige“ Website wirklich kostet durch.
Welche Fehler machen Kanzlei-Websites in Graz am häufigsten?
Eine einzige Seite für alle Anwälte – Jede Anwältin und jeder Anwalt verdient eine eigene Unterseite mit Foto, Spezialgebieten und Statement.
Kein Hinweis auf Sprachen – Wenn deine Kanzlei mehrsprachige Beratung anbietet, muss das prominent stehen.
Kontaktformular als einzige Option – Telefonnummer, E-Mail und Adresse müssen direkt sichtbar sein.
Keine Erklärung des Erstberatungs-Prozesses – Diese Information nimmt die größte Hemmschwelle zur ersten Kontaktaufnahme.
Häufige Fragen: Rechtsanwalt-Website in Graz
Was kostet eine professionelle Kanzlei-Website in Graz?
Bei Kalena Designs kostet ein One-Pager ab 1.900 €, eine mehrseitige Kanzlei-Website mit eigener Seite je Rechtsgebiet ab 3.900 € und ein individuelles Projekt, etwa mit Terminbuchung, ab 7.900 €. Alle Preise sind Fixpreise.
Was darf auf einer Rechtsanwalt-Website in Österreich stehen?
Werbung ist nach § 47 RL-BA 2015 zulässig, wenn sie wahr und sachlich ist. Qualifikationen, Rechtsgebiete, Kammerzugehörigkeit und Publikationen darfst du nennen. Unzulässig sind unter anderem marktschreierische Selbstanpreisung, Vergleiche mit einer namentlich genannten Kanzlei und die Nennung von Klienten ohne deren Einwilligung.
Muss eine Kanzlei-Website DSGVO-konform sein?
Ja, und bei Anwälten ist besondere Sorgfalt nötig, weil schon eine Anfrage sensible Informationen enthalten kann. Verschlüsselung, eine vollständige Datenschutzerklärung, ein Cookie-Banner und sparsame Formulare richten wir bei jedem Projekt ein.
Wie lange dauert die Erstellung einer Kanzlei-Website?
Meist drei bis sechs Wochen ab dem Erstgespräch, wenn Texte und Fotos rechtzeitig vorliegen. Umfangreiche Websites mit vielen Rechtsgebieten dauern länger.
Kann ich meine bestehende Kanzlei-Website modernisieren?
Ja. Ein Website-Relaunch mit sauberen 301-Weiterleitungen ist oft sinnvoller als ein kompletter Neubau, weil bestehende Rankings so erhalten bleiben.
Was muss im Impressum einer Kanzlei-Website stehen?
Nach § 5 ECG unter anderem Name, Anschrift, Kontaktdaten inklusive E-Mail, die zuständige Rechtsanwaltskammer, die Berufsbezeichnung samt Staat der Verleihung, ein Hinweis auf die berufsrechtlichen Vorschriften und, falls vorhanden, Firmenbuch- und UID-Nummer. Dazu kommt die Offenlegung nach § 25 Mediengesetz.
Adam Khalil, BSc, hat Kalena Designs 2019 in Graz gegründet und leitet die Entwicklung. Kalena Designs ist zertifizierter Wix-Studio-Partner und baut Websites für Dienstleister in Graz und der Steiermark. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.
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Wie wir Kanzlei- und Unternehmenswebsites in Graz umsetzen, beschreibt unsere Seite zu Webdesign in Graz.
Geschrieben von

Adam Khalil, BSc
Gründer und Lead Developer, Kalena Designs, Graz
Adam Khalil hat Kalena Designs 2019 in Graz gegründet und baut seitdem Websites, Online-Shops und Automatisierungen für kleine Betriebe in der Steiermark. Er schreibt darüber, was eine Website an Anfragen bringt, wie lokale Sichtbarkeit bei Google und in KI-Suchen entsteht und wo KI im Betriebsalltag wirklich Zeit spart. Das Wix-Partnerkonto, über das er Wix-Studio-Projekte umsetzt, ist von Wix Studio als Expert Developer zertifiziert.
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